home: www.staschke.de Author: Arnim Staschke 24.11.2002 last Update: 003.09.2006  

Medion MD 5400 unter Linux betreiben

Meine Distribution: Slackware


NEW: This page in English. Because many non German speeking Linux users wrote feedback to me. I don´t speek English verry well, excuse me for the bad translation. There's still a lot to be done;-)
Better reading wrong English rather than using misconfigured Linux-System on MD 5400;-)

A. This page in English (translation not ready yet!)

B. Copyright

C. Vorwort

D. Other ressources about MD-5400 and Linux

E. MD 5400 - Forum (Linux only)

H. HOWTOs, written by some users



1 Technische Daten MD 5400

2 Konfiguration

3 ACPI und Powermanagement

4 Bios

5 Supported Hardware

6 Some files



Medion MD 5400 unter Linux betreiben


C Vorwort


Diese Dokumentation richtet sich an den schon etwas erfahrenen Linux Anwender. Man sollte sich bewusst sein, was man hier tut, und vor allem wissen was man tut und es auch verstehen, was man getan hat. Das ist wichtig, um eventuelle Sicherheitsrisiken richtig abschätzen zu können. Hier aufgeführt sind nur im groben die wichtigsten Schritte, auf die Systemsicherheit wird hier nicht weiter eingegangen.
Diese Dokumentation ist als grobe Richtlinie gedacht, als Denkanstoss, nicht als Anleitung! Die Verfeinerung und Verbesserung der Konfiguration muss jeder selbst vornehmen, an sein eigenes System anpassen.

Alles geschieht in eigener Verantwortung. Der Author haftet nicht für eventuelle Schäden am System oder sonst wo! Alle Angaben ohne Gewähr!
Wer damit nicht einverstanden ist, der möge bitte nicht weiterlesen.
UP

1 Technische Daten MD 5400


1.1 Allgemeines

Das Laptop Medion MD 5400 wurde ab 23. Oktober 2002 bei Aldi-Nord, und ab 21.Oktober2002 bei ALDI-Süd verkauft. Es kostete 1679,00 EUR (entspricht: 3283,84 DM).
Das MD 5400 wurde von FIC gebaut, als FIC M295.

CPU: Intel Pentium 4 Prozesor mit 2533 MHz. 512 kb Cache, 533 MHz FSB
40 GB Festplatte, Hitachi DK23DA-40
CDROM/DVD-Combolaufwerk, QSI SBW-161:
24x CD lesen
8x DVD lesen
16x CDR brennen
10x CDRW wiederbeschreiben

Grafik:
NVIDIA GeForce4 440 Go 64 MB, AGP 4 x mit TV OUT

256 MB DDR RAM (Siemens)
Aufrüstbar laut Hersteller bis 1 GB RAM
Bei mir und einigen andren Usern läuft das MD 5400 aber mit 2 GB RAM, mit 2 x 1024 MB SO-DIMMs.
Auf meinem original-Modul steht auf dem Aufkleber:
SDN03264A 1B21MT-75
256MB DDR PC 2100
32Mx64
900209 - 0232 - SN 3492
www.swissbit.com

Somit sollte es DDR266, 133 MHz RAM sein.

FireWire IEEE 1394
10/100 Mbit Fast-Ethernet LAN (RTL8139)
Internes 56k Modem: Creatix V9x DSP Data-Fax-Mod, Chipset: Intel®536ep
Sound: SIS7012 PCI
Synaptics Touchpad mit 2 Maustasten und 1 Scrolltaste (PS/2)
3 Multimedia-Hotkeys für Windows-User
Li-Ion Hochleistungsakku

15" TFT XGA Display


Features:

1x Parallelport
1x seriell (COM1)
Anschluss für externen Monitor
1x TV out
IEEE 1394 FireWire
4 x USB 2.0
PCMCIA Typ II
Infrarot (FIR)
Lautstärkeregler
Line + S/P-DIF out
Mike in
PS/2 für Maus oder Tastatur
Vorrichtung für Kensington Sicherheitsschloss

UP

1.2 Ausgabe von lspci

root@snake:~# lspci
00:00.0 Host bridge: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS645DX Host & Memory & AGP Controller
00:01.0 PCI bridge: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS 530 Virtual PCI-to-PCI bridge (AGP)
00:02.0 ISA bridge: Silicon Integrated Systems [SiS] 85C503/5513 (rev 04)
00:02.5 IDE interface: Silicon Integrated Systems [SiS] 5513 [IDE]
00:02.7 Multimedia audio controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7012 PCI Audio Accelerator (rev a0)
00:03.0 USB Controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7001 USB Controller (rev 0f)
00:03.1 USB Controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7001 USB Controller (rev 0f)
00:03.2 USB Controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7001 USB Controller (rev 0f)
00:03.3 USB Controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7002 USB 2.0
00:06.0 Communication controller: Intel Corp. 536EP Data Fax Modem
00:08.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8139/8139C/8139C+ (rev 10)
00:0c.0 CardBus bridge: ENE Technology Inc CB1410 Cardbus Controller
00:0d.0 FireWire (IEEE 1394): Lucent Microelectronics FW323 (rev 04)
01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation NV17 [GeForce4 440 Go 64M] (rev a3)
UP

2 Konfiguration:


2.1 Modem

Typ: V9x DSP Data-Fax-Mod
Chipset: Intel®536ep
Status: supported mit Kernel bis 2.4.x
Driver download: http://www.creatix.de/
Driver download: http://downloadfinder.intel.com/scripts-df/Product_Filter.asp?ProductID=977


Es handelt sich um ein internes 56Kbps PCI-Modem. Spezifikation: V92. Voice Support. Steuerung über AT-Kommandos. Faxfähig. Ob FAX auch unter Linux läuft, habe ich nicht getestet! Mehr Infos unter obrigen URL´s.
Um das interne PCI-Modem in Betrieb nehmen zu können sind externe Treiber nötig.

Hier die Schritte zum Installieren im Schnelldurchgang, so wie in der readme.txt des Modem-Treiber-Pakets beschrieben:
Als erstes sicher stellen, dass die Kernelsourcen und Kernelheader installiert sind.

tar -xvzf intel-536ep-451.tgz 
cd Intel-536ep-451/
less readme.txt

make clean
make 536
make install

insmod -f 536epcore
insmod -f 536ep 

cat /proc/devices
#AUSGABE unter anderem: 240 536ep
#Die major number von 536ep ist also 240

rm /dev/536ep
mknod /dev/536ep c 240 1
#Anstelle der 240 hier die Nummer einsetzen, die cat /proc/devices für 536ep anzeigt.

ln -s /dev/536ep /dev/modem

Das Installationsscript erkennt einige Distributionen, und legt ein Startscript im entsprechenden init-Verzeichnis der Disktribution ab. Mehr Infos dazu in der readme.txt
Nun muss noch der Internetzugang konfiguriert werden. Das geschieht am Besten mit dem dafür vorgesehenen Tool der jeweiligen Distributionen.
Als device für das Modem muss /dev/modem angegeben werden. Denn, /dev/modem ist ein Softlink zu /dev/536ep. Dieser Link wurde bereits weiter oben angelegt. Überprüfen kann man diesen link per:
root@snake:/etc/rc.d# ls -l /dev/modem
lrwxrwxrwx 1 root root 10 Mar 26 21:43 /dev/modem -> /dev/536ep

NEW: Treiber für den 2.6er Kernel gibts hier:
http://linmodems.technion.ac.il/packages/Intel/536/

Die Intel 536 Treiber funktionieren nicht mit dem Kernel 2.6.10 oder neuer. Für den 2.6.10er Kernel gibt es einen Patch:
http://linmodems.technion.ac.il/archive-fifth/msg00280.html
Aber ich habe es nicht geschafft damit die Treiber zu kompilieren.

UP

2.2 Sound

Läuft. Seit Kernel 2.4.18 ist dieser Soundchip im Modul i810_audio enthalten. Kein Alsa nötig:-)

Natürlich funktioniert die Soundkarte auch mit den ALSA-Modulen. Der neue Kernel 2.6.x hat die Alsa Module bereits intregriert, sodass sie nicht mehr extra installiert werden müssen. Jedoch sind die Alsa-utils nowendig. Diese sind nicht im Kernel enthalten, und müssen extra installiert werden. Am besten nimmt mann das von der jeweiligen Distribution bereit gestellte Package.

UP

2.3 UDMA

Trotz Option im Kernel 2.4.20 "use DMA by default" läuft die Platte nicht im UDMA-mode:-(
Muss manuell gestartet werden:
hdparm -d1 /dev/hda
Diesen Aufruf kann mann in die /etc/rc.d/rc.local (Slackware) oder entsprechend bei anderen Distributionen schreiben. So wird beim Booten automatisch der DMA-Modus gestartet.
Mit der Verwendung des Kernels 2.4.21 funktioniert nun auch das "use DMA by default", ohne das ein Eintrag in einem der init-Skripte nötig ist.

UP

2.4 Grafikkarte

Läuft! Treiber auf http://www.nvidia.com/

Dort die IA32-Treiber runterladen, das Kernel-Paket und das GLX-Paket. auspacken, dann erst! die Kernelmodule installieren, anschliessend GLX. Beide Packages werden nur durch Eingabe von: make installiert. Nix weiter.
Die Kernelsourcen müssen installiert sein.
Wird der Kernel neu gebacken, ist dieser Vorgang zu wiederholen. Bei einer neuen Kernelversion müsen die beiden Packages neu ausgepackt werden, sonst läuft das make nicht durch.
Neuerdings gibt es die NVIDIA-Treiber mit Installer. Es ist nur dieses eine Installer-file runterzuladen. Dieses File muss mit den Rechten aufführbar versehen sein. Nun einfach den Installer aufrufen, und gucken, was passiert;-)
sh NVIDIA-Linux-x86-1.0-4363.run
Diese Treiberversion läuft meist nicht richtig: 1.0-4496
Anstatt dessen den älteren nehmen: 1.0-4363

Weiterhin laufende Treiber Versionen:
Version: 1.0-4363
Version: 1.0-5328
Version: 1.0-5336 (support für 2.6er Kernel)
Version: 1.0-6106 (TV-out funktioniert bei mir nicht)
Version: 1.0-6111 (Nicht von mir getestet)
Version: 1.0-6629 (TV-out geht wieder)

Treiber released für den 2.6er Kernel
Am 26.01.2004 hat Nvidia neue Treiber für den 2.6er Kernel herausgegeben.
Sie laufen bei mir auf dem MD 5400.
Aktuelle (24.08.2006) Version: 1.0-8774

UP

2.4.1 Probleme beim Installieren der NVIDIA-Treiber

Da ich jetzt schon des öfteren Mails ratloser MD-5400-user bekommen habe, die den NVIDIA-Treiber nicht installiert bekommen, hier mal ein Lösungsweg, hier bezogen auf eine Suse Linux 8.2.
Die im Folgenden erklärten Schritte sind unvollständig, sie sollen nur den Weg aufzeigen! Die fogenden Hinweise dürfen nicht blind übernommen werden. Einige der genannten Befehle müssen unbedingt an das eigene System angepasst werden, wie zB die verwendete Kernelversion...
Desweiteren hat derjenige,dem ich da per Mail geholfen hatte, nicht mehr auf meine Fragen zu seinem Suse-Linux 8.2 System gemantwortet. Da ich keine Suse nutze, fehlen mir einige wichtige Infos. Wie gesagt, unten stehendes ist nur ein grober Umriss, um aufzuzeigen, warum der Treiber nicht zu installieren war.
Das Weiterlesen geschieht auf einene Verantwortung. Wer nicht versteht, wovon im Folgenden gesprochen wird, möge bitte nicht weiter Lesen.

Die Kernelsourcen müssen installiert sein, /usr/src/linux und /usr/src/linux-2.4.20 müssen also existieren. Auch die Kernelheader müssen installiert sein. Ich weiss nicht, wo Suse die hat. Bei Slackware ist das ein extra Paket. Bei Suse sind die eventuell im Kernelsourchen-Paket dabei? Ich weiss es wirklich nicht. Ich bitte hier mal um Feedback.

Treiber runterladen, ausführbar machen. Danach den Installer aufrufen.
Lizenz akzeptieren,
Das runterladen von irgendwelchen Kernelmodulen ablehnen!!
Dem kompilieren der Module zustimmen.

Falls nun eine Fehlermeldung kommt, wie unten stehende, dann ist kein konfigurierter Kernel vorhanden. Das werden wir im weiteren Verlauf ändern müssen;-)

|-------------------------------------------------------------------------|
ERROR: Unable to load the kernel module 'nvidia.o'. This is most likely
because the kernel module was build using the wrong kernel source f files.
Please make sure you have installed the kernel source files for your
kernel; on Red Hat Linux Systems, for example, be sure you have the
'kernel-source' rpm installed. If you know the correct kernel source files
are installed, you may specify the kernel source path with the
'--kernel-source-path' commandline option.
|-------------------------------------------------------------------------|

Um diesen Fehler auszumerzen, gehen wir wie folgt vor:

cd /usr/src
Welche beiden Verzeichnisse siehst Du nun?
Einmal muss da sein: linux
Das linux ist ein Link zum eigentlichen Kernelverzeichnis.
Dann: linux-2.4.20
Ist beides da? Fall nicht, sind die Kernelsourcen nicht installiert.

Nun brauche ich die .config! Das ist die Konfigurationsdatei, die Suse verwendet hat, um diesen Kernel zu kompilieren. Ich weiss nicht, wo Suse die hat. Guckst Du mal in /boot nach, ob Du da entweder eine .config der eine .config-2.4.20, oder sowas in der Art findest?
Bitte um Feedback: Wo hat Suse diese datei, und wie heisst sie? Danke

Guck sicherheitshalber rein in die Datei, die fägt in etwa so an:

#
## Automatically generated make config: don't edit
#
CONFIG_X86=y
# CONFIG_SBUS is not set
CONFIG_UID16=y

#
# Code maturity level options
#
CONFIG_EXPERIMENTAL=y

[snip]
Wenn Du sie in /boot gefunden hast, kopiere sie ins Verzeichnis:

/usr/src/linux-2.4.20
und zwar als .config (mit Punkt davor)

Nun eintippen:
cd /usr/src/linux
make oldconfig

Falls da gefragt werden sollte, ob Du die eine oder andere "neue" Option haben willst, drücke einfach RETURN. Das make oldconfig muss ganz durchlaufen.

Tipp nun noch ein:
make dep

#############

Guckst Du mal in /lib/modules/2.4.20/ nach, ob da ein Link namens: build ist?
bash-2.05b$ ls -l build

lrwxrwxrwx  1 root root  21 2004-01-11 15:02 build ->
/usr/src/linux-2.4.20

Wenn nicht, leg ihn an:

cd /lib/modules/2.4.20 ln -s /usr/src/linux-2.4.20 build chmod 755 build

##############

Nu probier noch mal den Installer;-)
Good luck;-)

UP

2.5 TV-out

TV out habe ich jetzt hinbekommen:-)
Meine jetzt aktuelle XF86Config gibt es hier. Ich habe Normal und TV getrennt.
startx startet den Xserver ohne Twinview, ohne TV-out.
startx -- -layout tv startet den Xserver mit Twinview, mit TV-out.
Allerdings funtioniert das zurück- und umschalten auf die Konsole nicht. Die Konsole ist nicht lesbar. Das Notebook muss als aus X heraus neu gebootet werden.
Hat man ausversehen den Xserver runtergefahren, und sieht nichts mehr, kann man blind startx eintippen, dann startet der Xserver wieder:-)
XF86Config

UP

2.6 Touchpad

Es handelt sich um ein Synaptics Touchpad, es läuft über die PS/2 Schnittstelle.
Es funktioniert soweit, neuerdings auch die mittlere Scrolltaste.

Bin zufällig auf http:/tuxmobil.de/ gelandet. Dort gibt es einen Treiber, der auch mit diesem Touchpad funtioniert.
Es lohnt sich wirklich diesen Treiber zu installieren: http:/tuxmobil.de/touchpad_driver.html:-)
Man erhällt so viele neue Features, kann sogar auf eine externe Maus verzichten;-). Das Paket enthällt unter anderem auch ein vorkompiliertes Binary. Dieses habe ich einfach nach /usr/X11R6/lib/modules/input kopiert, die aus der INSTALL.DE ersichtlichen Optionen in der /etc/XF86Config eingetragen, und X gestartet. Mein Luxux-Touchpad lief sofort:-)
An dieser Stelle: Vielen Dank für die Programmierung dieses Treibers, er erleichtert die Arbeit mit diesem Touchpad erheblich.


NEW 31.07.2003
Zufällig habe ich folgende Seite gefunden:
http://w1.894.telia.com/~u89404340/touchpad/index.html
Peter Österlund hat dort den Synaptics-Treiber von Stefan Gmeiner modifiziert, gepatcht. Nun funktioniert auch die mittlere Scrolltaste. Sie funktioniert nicht als dritte Maustaste, sondern nur als Scrolltaste.
Dazu unter oben genannter URL das gepatchte Paket runterladen, und das vorkompilierte synaptics-drv.o in das XFree Modulverzeichnis kopieren.
Ferner ist die /etc/X11/XF86Config anzupassen. Die Optionen gegenüber dem alten Synaptics-Treiber haben sich geändert! Nicht vergessen: In der modules-section: Load synaptics.
Dieser Treiber funktioniert auch mit Kernel 2.6.0-test2.


Es gibt noch ein kleines Tool: Mit Tpconfig kann man auf der Konsole auschalten, dass, wenn gpm läuft, immer alles markiert wird.
tpconfig (tpconfig-3.1.3)
http://www.compass.com/synaptics/


Meine XF86Config, der Mouse-relevante Teil, ohne die oben genannten Treiber von tuxmobil:

#Touchpad
# incl emulierter 3. Taste
Section "InputDevice"
    Identifier  "Mouse0"
    Driver      "mouse"
    Option "Protocol"    "PS/2"
    Option "Device"      "/dev/psaux"
    Option "Emulate3Buttons"
   Option "Emulate3Timeout"    "50"
    Option "SendCoreEvents"     "true"
#    Option "ZAxisMapping"   "4 5"
EndSection

# 2. Serielle Maus am COM1 *zusaetzlich*
# Beide Maeuse funktionieren dann gleichzeitig:-)
# Hier handelt es sich um eine 2-Tasten Microsoft-Maus
Section "InputDevice"
    Identifier  "Mouse1"
    Driver      "mouse"
    Option "Protocol"    "Microsoft"
    Option "Device"      "/dev/ttyS0"
    Option "Emulate3Buttons"
    Option "Emulate3Timeout"    "50"
    Option "SendCoreEvents"     "true"
#    Option "Resolution"         "500"
EndSection
UP

2.7 Netzwerkkarte

Läuft! RTL8139 Chipsatz
Modul: 8139too

Falls die Netzwerkkarte zwar vermeindlich konfiguriert ist, aber trotzdem nicht funktioniert, ist im Bios die Option: [pnp OS] nicht auf DOS gestellt, sondern auf WINDOWS. Nach dem Umstellen auf DOS funktioniert die Netzwerkkarte dann;-)

Wenn der Kernel die Module automatisch läd (hotplug), versucht er auch das Modul 8139cp zu laden. Dieses Modul ist jedoch nicht für den im LapTop verbauten Realtek-Chipsatz geeignet. Um die daraus resultierenden Fehlermeldungen beim Booten abzustellen, ist das Modul 8139cp in die blacklist einzutragen. Bei Slackware: /etc/hotplug/blacklist

UP

2.8 Infrarot (IRDA)

Funktioniert! Getestet mit Kernel 2.4.21-pre3. Ob es mit vorherigen Kernelversionen läuft, weiss ich nicht. Es ist viel getan worden, an der IRDA-Implementierung.
Es müssen die irda-utils installiert werden.
Im Bios muss COM2 für IRDA konfiguriert werden.
Es müssen einige Devices in /dev angelegt werden. Welche? comming soon;-)
Dann muss ein Internetzugang fürs Modem konfiguriert werden. Schön, wenn man den eben mal ausprobieren könnte. Dann weiss man, das er funktioniert, und kann hier eine Fehlerquelle ausschliessen:-)
Ein ls -l /dev/modem zeigt, wohin /dev/modem zeigt. Wohl noch nach /dev/536ep (Modemdevice bei dem Laptop).
Ziel ändern zu /dev/ircomm0:
rm /dev/modem
ln -s /dev/modem /dev/ircomm0

Dann ein:
/usr/sbin/irattach /dev/ttyS1 -s

Ich weiss nicht warum, bei mir funktionierte es nur so. Ich verstehe nicht, warum ich ein ln -s /dev/modem /dev/ircomm0 machen muss, wenn ich /usr/sbin/irattach /dev/ttyS1 -s mache. Wenn ich /dev/modem auf /dev/ttyS1 zeigen lasse, gehts jedenfalls nicht.

Testweise nun das Infrarot beim Handy anschalten, und eintippen:
irdadump
Nun sollte in den vorbeisausenden Meldungen etwas vom Handy stehen.
irdadump mit STRG+C abbrechen, und eine Interneteinwahl durchführen, so, als wenn es ganz normal über das Modem laufen würde. Bei mir hat es so geklappt:-)
BTW, ich habe es mit einem NOKIA 5210 getestet.

In die /etc/modules.conf habe ich eingetragen (habe ich irgendwo per google-Suche gefunden):

# From NVIDIA-Setup Grafikkarte
alias char-major-195 nvidia
#
## irda
alias tty-ldisc-11 irtty
alias char-major-161 ircomm-tty  # if you want IrCOMM support
# These values are hard-coded in irattach (not instance order)
alias irda-dongle-0 tekram       # Tekram IrMate IR-210B
alias irda-dongle-1 esi          # ESI JetEye
alias irda-dongle-2 actisys      # Actisys IR-220L
alias irda-dongle-3 actisys      # Actisys IR-220L+
alias irda-dongle-4 girbil       # Greenwich GIrBIL
alias irda-dongle-5 litelink     # Parallax LiteLink
alias irda-dongle-6 airport      # Adaptec Airport 1000 and 2000
# IrNET module...
alias char-major-10-187 irnet    # Official allocation of IrNET


Alles ohne Gewähr! Habe alles nur zusammengesucht, ohne wirklich Ahnung zu haben;-)

UP

2.9 PCMCIA

Der PCMCIA-Slot funktioniert ebenfalls.

UP

2.10 Hier meine Kernelkonfiguration (auszugsweise) Linux 2.4.21

#
# Processor type and features
#
CONFIG_MPENTIUM4=y
[snip]
CONFIG_X86_WP_WORKS_OK=y
CONFIG_X86_INVLPG=y
CONFIG_X86_CMPXCHG=y
CONFIG_X86_XADD=y
CONFIG_X86_BSWAP=y
CONFIG_X86_POPAD_OK=y
# CONFIG_RWSEM_GENERIC_SPINLOCK is not set
CONFIG_RWSEM_XCHGADD_ALGORITHM=y
CONFIG_X86_L1_CACHE_SHIFT=7
CONFIG_X86_HAS_TSC=y
CONFIG_X86_GOOD_APIC=y
CONFIG_X86_PGE=y
CONFIG_X86_USE_PPRO_CHECKSUM=y
CONFIG_X86_F00F_WORKS_OK=y
# CONFIG_X86_MCE is not set
# CONFIG_TOSHIBA is not set
# CONFIG_I8K is not set
CONFIG_MICROCODE=m
CONFIG_X86_MSR=m
CONFIG_X86_CPUID=m
CONFIG_NOHIGHMEM=y
# CONFIG_HIGHMEM4G is not set
# CONFIG_HIGHMEM64G is not set
# CONFIG_HIGHMEM is not set
# CONFIG_MATH_EMULATION is not set
CONFIG_MTRR=y
# CONFIG_SMP is not set
CONFIG_X86_UP_APIC=y
# CONFIG_X86_UP_IOAPIC is not set
CONFIG_X86_LOCAL_APIC=y
# CONFIG_X86_TSC_DISABLE is not set
CONFIG_X86_TSC=y

[snip]
CONFIG_PM=y
# CONFIG_APM is not set
[snip]

#
# ACPI Support
#
CONFIG_ACPI=y
# CONFIG_ACPI_HT_ONLY is not set
CONFIG_ACPI_BOOT=y
CONFIG_ACPI_BUS=y
CONFIG_ACPI_INTERPRETER=y
CONFIG_ACPI_EC=y
CONFIG_ACPI_POWER=y
CONFIG_ACPI_PCI=y
CONFIG_ACPI_SLEEP=y
CONFIG_ACPI_SYSTEM=y
CONFIG_ACPI_AC=y
CONFIG_ACPI_BATTERY=y
CONFIG_ACPI_BUTTON=y
CONFIG_ACPI_FAN=y
CONFIG_ACPI_PROCESSOR=y
CONFIG_ACPI_THERMAL=y
# CONFIG_ACPI_ASUS is not set
# CONFIG_ACPI_TOSHIBA is not set
# CONFIG_ACPI_DEBUG is not set

#
# IrDA (infrared) support
#
CONFIG_IRDA=m
CONFIG_IRLAN=m
CONFIG_IRNET=m
CONFIG_IRCOMM=m
# CONFIG_IRDA_ULTRA is not set
CONFIG_IRDA_CACHE_LAST_LSAP=y
CONFIG_IRDA_FAST_RR=y
# CONFIG_IRDA_DEBUG is not set

#
# Infrared-port device drivers
#
CONFIG_IRTTY_SIR=m
CONFIG_IRPORT_SIR=m
CONFIG_DONGLE=y
CONFIG_ESI_DONGLE=m
CONFIG_ACTISYS_DONGLE=m
CONFIG_TEKRAM_DONGLE=m
CONFIG_GIRBIL_DONGLE=m
CONFIG_LITELINK_DONGLE=m
# CONFIG_MCP2120_DONGLE is not set
CONFIG_OLD_BELKIN_DONGLE=m
# CONFIG_ACT200L_DONGLE is not set
# CONFIG_MA600_DONGLE is not set
CONFIG_USB_IRDA=m
CONFIG_NSC_FIR=m
CONFIG_WINBOND_FIR=m
# CONFIG_TOSHIBA_OLD is not set
CONFIG_TOSHIBA_FIR=m
CONFIG_SMC_IRCC_FIR=m
CONFIG_ALI_FIR=m
CONFIG_VLSI_FIR=m
UP

3 ACPI und Powermanagement


3.1 Powermanagement

Läuft nicht wirklich:-(
Der Akku hällt keine Stunde unter Linux:-(
Man muss halt das Beste draus machen;-)
Wenn der Kernel kein ACPI hat, muss man ihn neu kompilieren. Ich habe ACPI nicht als Module sondern fest einkompiliert.
Um eine noch bessere ACPI-unterstützung zu haben, kann/darf/sollte;-) man den ACPI-Patch einspielen. Diesen bekommt man hier:
http://acpi.sourceforge.net
Jetzt bei den neueren Kernel Versionen ist das Einspielen des ACPI-Patches nicht mehr unbedingt notwendig, da ACPI zumeist immer aktuell in den Kernel integriert wird.
Kernel patchen:
Wer einen neuen Kernel installiert, und ihn sogar noch patcht, sollte wissen, was er tut. Hier die nötigen Schritte im Schnelldurchgang, als Gedächtnisstütze (nicht als Anleitung zum Patchen/kompilieren):
Neusten Kernel herunterladen, nach /usr/src/linux-2.4.21 entpacken.
Den zum Kernel passenden ACPI-Patch herunterladen, nach /usr/src/linux ins Kernelsourcen-Verzeichnis kopieren.

cd /usr/src/linux
gunzip acpi-20030619-2.4.21.diff.gz
patch -p1 < acpi-20030619-2.4.21.diff.gz

make menuconfig ruft das Kernel-Konfigurations-Tool auf. Man kann aber vorher die .config des alten Kernels nach /usr/src/linux kopieren, und make oldconfig aufrufen (Nicht bei upgrade von Kernel 2.4.x nach 2.6.x machen!). So erhällt man nach einen Abfragen die alte Kernelkonfiguration (bis auf die Änderungen des neuen Kernels) auch im neuen Kernel.
Nun: make menuconfig aufrufen, und unter "General setup" ACPI aktivieren. Wie schon erwähnt, nicht als Modul, sondern fest im Kernel.
Power Management Support muss ebenfalls auf [y] gesetzt werden, ansonsten schaltet sich das Laptop nach dem runterfahren nicht ab. Genauso beim Power-Schalter.
Hier der entsprechende Teil meiner Konfiguration (Linux-2.4.21):

   [*] Power Management support
   < >   Advanced Power Management BIOS support

ACPI Support  --->

   [*] ACPI Support
   [ ] CPU Enumeration Only
   <*>   AC Adapter
   <*>   Battery
   <*>   Button
   <*>   Fan
   <*>   Processor
   <*>   Thermal Zone
   < >   ASUS Laptop Extras
   < >   Toshiba Laptop Extras
   [ ]   Debug Statements

Nach den Speichern der Konfiguration den Kernel kompilieren:
cd /usr/src/linux
make dep clean bzlilo modules modules_install

oder zB bei Nutzung von Grub:
make dep clean bzImage modules modules_install
Hierbei muss der Kernel dann manuell nach /boot kopiert werden:
cp /usr/src/linux/arch/i386/boot/bzImage /boot/vmlinuz
Danach ist lilo aufzurufen.
Wie das mit Grub funktioniert, weiss ich leider nicht. Habe bisher nur Lilo genutzt.

Normalerweise sollte man den alten Kernel sichern, sodass dieser im Notfall per Lilo gebootet werden kann! Das nun auch noch zu erklären, gehört hier nicht hin, denke ich. Auch die nvidia-Treiber müssen neu installiert werden, wenn ein neuer Kernel zum Einsatz kommt.
Es gibt auf http://acpi.sourceforge.net auch einiges zum Lesen, wo alles genauer beschrieben ist. Besonders das HOWTO von Emma Jane Hogbin ist sehr gut aufgebaut und enthällt noch viele weitere Infos. Das dieses HOWTO nicht mit Fachbegriffen vollgepropft ist, ist es wirklich gut zu verstehen:-)

UP

3.2 Power off bei shutdown

Power off bei shutdown

Funtioniert, nach dem ich den Kernel neu kompiliert habe.
[*] Power Management support


Shutdown bei Drücken des Ausschalt-Knopfes

Funktioniert, nach dem ich den Kernel neu kompiliert habe.
[*] Power Management support

UP

3.3 Lüftersteuerung

Das Medion MD 5400 hat 2 Lüfter, die unabhängig voneinander angesteuert werden.
Um die Lüfter manuell oder automatisch zu steuern, ist ACPI im Kernel notwendig. Zusätzlich muss die Steuerung anschliessend noch aktiviert werden, wie im folgenden beschrieben.

Die automatische Steuerung der Lüfter funktionier nicht immer richtig, wenn dass Laptop schon heiss ist.
Die Aktivierung der Lüfterautomatik kann man in die Bootscripte eingetragen (zB. in der rc.local), sodass die Steuerung beim Booten aktiviert wird. Es muss jedoch zwingend darauf geachtet werden, dass die Lüfter bei einem Reboot anlaufen, wenn das Laptop vorher in Betrieb war, also schon heiss ist!

Die Aktivierung erfolgt wie folgt:
Immer zuerst die Automatik ausschalten (auch wenn nicht aktiv!):
echo -n 0 > /proc/apci/fan/FN1/state
echo -n 0 > /proc/apci/fan/FN2/state

Dann einschalten:
echo -n 3 > /proc/apci/fan/FN1/state schaltet man die Lüfter auf Automatik. Dito bei FN2:
echo -n 3 > /proc/apci/fan/FN2/state


Wenn gewünscht Automatik wieder ausschalten (Lüfter laufen wieder ständig):
echo -n 0 > /proc/apci/fan/FN1/state
echo -n 0 > /proc/apci/fan/FN2/state

Vor dem Anschalten ist die Automatik erst einmal auszuschalten, auch, wenn sie gar nicht aktiv war. Ist zwar ein bischen unlogisch, aber durch spielen mit diesen Optionen werdet Ihr selbst darauf kommen.

Mit:
cat /proc/acpi/thermal_zone/THRM/temperature- liesst man die aktuelle Temperatur aus.

Es ist unbedingt die Temperatur im Auge zu behalten. Denn, bei mir ist es so, dass, wenn ich die Lüfter mit
echo -n 3 > /proc/apci/fan/FN1/state
echo -n 3 > /proc/apci/fan/FN2/state
auf Automatik setze, dass die Lüfter zwar funktionieren, sich an- und ausschalten, aber bei hoher Last (Kernel kompilieren), wenn die Temperatur über 60 Grad geht, einfach aus gehen. Somit ist keine Kühlung mehr vorhanden. Die Lüfter laufen nicht mehr von alleine an. Das kann den Tod des Laptops bedeuten! Sogar die CPU wird runtergetaktet, mittels ACPI-throttling (siehe auch an anderer Stelle dieser Doumentation).
Also fix eingetippt:
echo -n 0 > /proc/apci/fan/FN1/state
echo -n 0 > /proc/apci/fan/FN2/state
So laufen die Lüfter wieder an.

Ich kann also niemandem empfehlen, die Lüfterautomatik zu nutzen, die man per
echo -n 3 > /proc/apci/fan/FN1/state
echo -n 3 > /proc/apci/fan/FN2/state
aktiviert.

Dieses Problem tritt inzwischen nicht mehr bei mir auf. Woran es lag, weiss ich leider nicht. Ich nutze die ACPI-Lüftersteuerung inzwischen dauerhaft. Mag sein, dass der ACPI-Teil im Kernel verbessert wurde... Insbesondere bei alten Kernelversionen (Released vor Mitte 2004) sollte man sicherheitshalber Obacht geben.

Zweites Problem:
Das Laptop ist schon in Betrieb, Lüfterautomatik ist nicht aktiviert. Aktiviere ich nun die Atomatik (echo -n 3), gehen die Lüfter aus, und laufen nicht mehr von alleine an. Anscheinend funktioniert die Automatik nur, wenn die Temperatur (cat /proc/acpi/thermal_zone/THRM/temperature) noch sehr niedrig ist. Ist sie höher, funktioniert es nicht. Das gleich Problem habe ich weiter oben schon kurz angesprochen, bezüglich eines heissen Reboots.

Drittes Problem:
Boote ich das Laptop, laufen die Lüfter schnell. Schnell meint: Ich höre sie sehr laut.
Im Betrieb geht die Lüfterdrehzahl runter. Ich wüsste gerne, wie man die Drehzahl regeln oder beeinflussen könnte, sodass sie auf voller Dehzahl laufen, so, wie beim Bootvorgang.

Polling
Zwischenzeitlich hatte ich regen Mailkontakt mit einem Dänischen MD 5400 User. Dieser hat mich drauf hingewiesen, dass man das Polling einschalten kann. Mit eingeschaltetem Polling gehen die Lüfter teils sogar ganz aus, laufen bei mehr Hitze wieder an. Je nach Belastung des Laptops. Jedoch ist dieses Ein- und Ausschalten ein wenig nerfig, wobei ein dauernd laufender Lüfter auch nerft;-)
Das Polling wird wie folgt aktviert:
It is possible to reduce the noise from the fans in automatic mode:
1) Switch off both fans
  echo -n 0 > /proc/apci/fan/FN1/state
  echo -n 0 > /proc/apci/fan/FN2/state

2) Put them into automatic mode
  echo -n 3 > /proc/apci/fan/FN1/state
  echo -n 3 > /proc/apci/fan/FN2/state

3) Enable polling:
  echo -n 30 > /proc/acpi/thermal_zone/THRM/polling_frequency

Die 30 ist die Frequenz, wie oft gepollt wird. 60 oder 120 Sekunden sollten es auch tun, denke ich. Wobei 120 Sekunden doch schon recht lange sein können, wenn die CPU auf Vollast läuft.

Und auch hier gilt: Die Temperatur im Auge behalten!
Wenn das Laptop bei der Aktivierung von obrigem Beispiel schon sehr heiss war, kann es sein, dass die Lüfter aus bleiben! Ich habe es einmal geschafft, dass ein Lüfter dauernd lief, der andere an und aus ging. Das war eigentlich eine angenehme Geräuschkulisse:-). Man muss mit der Lüftersteuerung spielen, bis man das einigermassen raus hat. BTW, Ich habe es immer noch nicht wirklich raus;-)

Hier noch eine URL zum Thema Active und Passive Kühlung. Lesenswert, um das ganze vielleicht etwas besser zu verstehen:
Microsoft-Seite: active and passive cooling mode

Das sind meine Erfahrungen zum Thema Lüfter.
Um sich die Themperatur, Akkuladung, Netzteil-Status, und mehr grafisch anzeigen zu lassen, gibt es mehrere Tools. Allerdings ist hier ein konfiguriertes ACPI notwendig, da die Tools auf /proc/acpi/ zugreifen.
Eins von diesen Tools ist wmacpimon. Ein kleines Status-Tool, das entweder alleine auf dem Desktop klebt, oder als Doc-app in ein Doc eingehängt werden kann (Fluxbox, Blackbox, Windowmaker, Waimea). Es zeigt dem Ladezustand des Akkus, sowie die Temperatur an.
Ein anderes ist GKrellM. Ein Statusmonitor der durch Plugins erweiterbar ist: Von Netzwerk, WLAN, Festplatte, über Sound-Mixer bis hin zu Themperatur und Ladestatus.

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3.4 throttling: CPU ausbremsen

Der Pentium IV unterstützt throttling. Er lässt sich in Schritten runtertakten. Je nach verwendeter Bios-Version geschieht das in 2 oder in 8 Schritten (mehr dazu im Abschnitt BIOS). Das geschieht selbsttätig und dient dem Selbstschutz der CPU. Das Throttling kann nicht deaktiviert werden. Es ist ein fest im Bios eingebautes feature. Bei Verwendung von ACPI kann man das throttling aber aktivieren, jede gewünschte Stuffe ist aktivierbar. Ausnahme: Ist das Throttling Hardware-Seitig aktiv, kann man nur in Richtung mehr throttling schalten. Anders herum gehts dann nicht mehr, bzw. die Einstellung wird gleich wieder überschrieben.
Ferner ist hier der Ausdruck "takten" nicht ganz richtig. Die CPU läuft weiterhin mit vollen 2533 MHz. Es werden lediglich Takte ausgelassen, in denen dann nicht gerechnet werden. Bei 50% throttling wird jeder zweite Takt ausgelassen. Bei 25% währe es jeder 4. Takt, der ausgelassen wird. Naja, so ungefähr jedenfalls;-)

Gucken mit:

root@snake:~# cat /proc/acpi/processor/CPU0/throttling 
state count:             2
active state:            T0
states:
   *T0:                  00%
    T1:                  50%
root@snake:~# 

Throttling schalten geht mit:
echo -n 1 > /proc/acpi/processor/CPU0/throttling
Throttling zurück nehmen:
echo -n 0 > /proc/acpi/processor/CPU0/throttling
Wobei jede Stuffe geschaltet werden kann: echo -n [Stuffe], zB. echo -n 3

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3.5 throttling states: 2 oder 8 Stufen runtertakten

Bei Nutzung folgender Bios Versionen stehen 8 throttling states zur Verfügung:

Diese Bios Versionen haben nur 2 throttling states:
Nebenbei bemerkt: Ich habe nicht gesagt, dass alle oben erwähnten Bios Versionen auch wirklich für das MD-5400 geeignet sind. Die Nutzung und das flashen von Bios files geschieht immer auf eigene Verantwortung. Zum Thema Bios Versionen, siehe auch unter Punkt 4: Bios auf dieser Seite.

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4 Bios


4.1 Bios flashen

Nachdem ich die Festplatte nach meinen Wünschen partitioniert, und Wintendo und Linux installiert hatte, gab es ein Bios-Update für das MD5400. Wie in der Flashanleitung beschrieben, konnte ich nun natürlich nicht mehr von der CD booten, und das Update von Laufwerk C beginnen. Diese Partition (fat-formatiert) gab es inzwischen ja gar nicht mehr;-)
Ich habe mir eine DOS-Start-CD gebastelt, auf der auch das Bios-file abgelegt wurde. Ich hatte so zwar keine Möglichkeit, das original Bios beim flashen zu sichern... wer nicht wagt, der nicht gewinnt;-)
Es hat aber glücklicherweise geklappt:-)

Allerbest funktioniert das flashen per Diskette und USB-Floppy Laufwerk. Dazu formatiert man sich eine Diskette, und lässt die Systemdateien übertragen. Gebraucht wird nur die command.com. Der Rest kann weg. Nun noch das rom-file und die phlash16.exe und die in zB bios.bat umzubenennende autoexec.bat. Teilweise ist sie auch schon umbenannt. So wird sie nicht automatisch ausgeführt, sondern erst, wenn man es auch wiklich will.

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4.2 Kurzbeschreibung der verfügbaren BIOS Versionen

Mein Cousin war so nett, mir sein USB-Floppy-drive zu leihen. Da ich nichts besseres vor hatte, habe ich mal alle mit bekannten Biosvarianten geflasht und kurz ausprobiert;-)
Für alle Bios Versionen habe ich den selben flasher genommen. Laut Dateiname und Dateigrösse ist es immer ein und die selbe Datei: phlash16.exe

Die F Version:

Versionsanzeige im Biossetup: 1.0FP-59D5-0812
Released laut Flashprogramm: 15.11.2002
Trip_points:
critical (S5) 85 C
passive 57 C tc1=4 tc2=3 tsp=150 devices=0xdfdee548
active[0] 50 C devices=0dfd3b368
active[1] 40 C devices=0xdfd3b2c8

Throttling states: 2
T0 00%
T1 50%

Die C Version:

Versionsanzeige im Biossetup: 1.0CP-59D5-0812
Released laut Flashprogramm: 16.09.2002 09:21:20 Uhr Devel295
Trip_points wie bei der F Version oben.
Throtling states: 8
T0 00% 2523.340 MHz
T1 12%
T2 25%
T3 37%
T4 50%
T5 62%
T6 75%
T7 87%

Bei dieser C-Version und bei allen Versionen mit 8 Throttling states, ist mir aufgefallen, dass, wenn ich das laptop von Akku boote, T0 (volle Pulle) aktiv ist. Stecke ich das Ladegerät an, ist auch T0 aktiv. Ziehe ich das Ladegerät wieder ab, schaltet er runter auf T2 (25% weniger Taktung).
Das geschieht selbsttätig. Ich habe nichts an der ACPI-Konfiguration geändert, es ist die origial Slackware-Konfiguration mit eigenem 2.6.7er Kernel im Moment.
Der Bildschirm dunkelt sich beim Abziehen des Netzteilsteckers ja auch von selbst ab. Auch beim Booten im Akkubetrieb ist er abgedunkelt.

cat /proc/cpuinfo
liefert einige Daten über die CPU. Unter anderem auch die MHz Zahl. Jedoch scheint das nicht wirklich zu funktionieren. Denn ab und zu hatte ich auch andere Werte als die 2523.340 MHz (00% throttling). Ich hatte mal 1892,504 und 946,56 MHz angezeigt bekommen. Diese Werte bleiben aber erhalten, egal welchen throttling-state ich einstellte.

E Version (Auslieferungsbios)

Versionsanzeige im Biossetup: 1.0EP-59D5-0812
Released laut Flashprogramm: 24.09.2002 15:38:34 Uhr Devel 295
Trip_points wie bei der F Version oben.
Throtling states: 8
T0 00% 2523.340 MHz
T1 12%
T2 25%
T3 37%
T4 50%
T5 62%
T6 75%
T7 87%

Bei diesem Bios konnte man die Festplatte micht auf "User" stellen. Die Daten der Platte fehlten. Beim booten ergab das einen Harddisk fail. Ich habe nicht probiert die Daten händisch einzutragen.

BIOS Files von FIC:

295_STDN.ROM (FIC)

Versionsanzeige im Biossetup: 1.0AN-59D4-0812
Released laut Flashprogramm: 16.04.2003 10:37:10 DEVEL295
Trip_points (critical und passive sind höher):
critical (S5) 90 C
passive 71 C tc1=4 tc2=3 tsp=150 devices=0xdfdee548
active[0] 50 C devices=0dfd3b368
active[1] 40 C devices=0xdfd3b2c8
Throttlingstates 8x wie oben

295_STDP.ROM (FIC)

Versionsanzeige im Biossetup: 1.0AP-59D4-0812
Released laut Flashprogramm: 16.04.2003 10:35:30 DEVEL295
Trip_points (critical und passive sind höher):
critical (S5) 90 C
passive 71 C tc1=4 tc2=3 tsp=150 devices=0xdfdee548
active[0] 50 C devices=0dfd3b368
active[1] 40 C devices=0xdfd3b2c8
Throttlingstates 8x wie oben

Auch bei diesem Bios konnte man die Festplatte micht auf "User" stellen. Die Daten der Platte fehlten. Beim booten ergab das einen Harddisk fail. Ich habe nicht probiert die Daten händisch einzutragen.

M29510H.ROM (FIC)

Versionsanzeige im Biossetup: 1.0HN-59D4-0812
Released laut Flashprogramm: 28.01.2004 14:38:56 DEVEL295
Trip_points (wie bei Medion):
critical (S5) 85 C
passive 57 C tc1=4 tc2=3 tsp=150 devices=0xdfdee548
active[0] 50 C devices=0dfd3b368
active[1] 40 C devices=0xdfd3b2c8
Throttlingstates 2x wie oben

Die CPU wird im BIOS als Celeron erkannt
Der Kernel erkennt aber korrekt einen P4


Dieses Bios hat Fullscreen Image als Bootscreen. Weisser Hintergrund, Blaue Schrift: STRAIGHT PC mittig, mit einem Bogenfömigen Logo:
Rechte untere Ecke: Intel Inside Logo, lieblos in den Hintergrung eingefügt.
Straight heisst uebersetzt: direkt, gerade, gerade; unmittelbar; geradewegs, geradewegs, rein, unverfälscht, ordentlich...
Naja...;-)

Alle Bios Files funktionieren also auf unserem MD-5400. auch die 3 Bios-files von FIC. Ohne Gewähr!

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5 Supported Hardware


5.1 Laufende Hardware mitteilen

Hier eine Hardware-Liste für Hardware, die mit dem MD-5400 läuft-
Die hier aufgelistete Hardware wurde mir als laufend von anderen MD-5400 usern mitgeteilt. Ich kann leider keine Funktionsgaranie geben, zumal auch unter ein und der selben Hardware Revision Änderungen der Hardware vom Hersteller vorgenommen worden sein könnte.
Wenn auch Du Dein Laptop aufgerüstet hast, bitte teile mir das mit. Viele andere User der MD-5400 community;-) freuen sich bestimmt über Deinen Report.
Bitte mache möglichst genaue Angaben über die Hardware (Hersteller, Modell, Typ, Grösse, Kapazität, Modellnummer, Hardwarerevision), und erläutere eventuell Besonderheiten der Hardware oder der Einrichtung.
Und ganz wichtig (besonders für zB WLAN-Karten): Unter welchem Betriebssystem hast Du die Hardware laufen?
Deine Hardware kannst Du mir per Mail mitteilen, oder im Forum posten. Dankeschön:-)

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5.2 User supported hardware

Hier eine Hardware-Liste für Hardware, die mit dem MD-5400 läuft


comming soon, I am working hard on it;-)

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C Other ressources about MD-5400 and Linux


C.1 Hier einige Links:

Jochen´s Seite über Suse auf dem MD-5400 (english):
 http://www.usegroup.de/papers/medion/

Friedhelm Stappert´s page, (eng):
 http://home.arcor.de/friedhelm.stappert/linux/LinuxOnMD5400_en.html

Page from Andreas Luft (english + german):
Andreas hat das Bios von FIC (295_STDN) geflasht. Bei diesem Bios sind die trip-points höher gesetzt. Auf seiner Seite gibt es dazu einige Hinweise.
Ausserdem hat Andreas DIP-Switches auf dem Mainboard gefunden, mit denen man den CPU-Takt runter setzen kann. Somit verlängert sich die Akku-Laufzeit beträchtlich. Diese DIP-Switch Einstellungen sind auf seiner Seite zu finden.
Ich kann Die Erfahrungen von Andreas diesbezüglich bestätigen, denn auch ich habe mein MD 5400 nun runtergetaktet auf 1,89GHz bei 1,1 VCore. Die Akkulaufzeit ist nun nahezu verdoppelt. 10 Grad weniger Temperatur, mit weniger Lüfterkrach.
Zu guter letzt gibt es bei Ihm einen kleinen, bebilderten Leitfaden zum Reinigen der Lüfter als pdf.
 http://www.md5400.zw2.de/

Jarl Friis hat seine Seite stark gekürzt, why?(english):
 http://www.softace.dk/personal/jarl/linux-on-md5400.html

Robert Schmidt (english):
 http://auriga.astro.physik.uni-potsdam.de/~rschmidt/MD5400.html

UP

D Forum


D.1 Boardregeln, Hinweise zur Nutzung des Forums

Vorweg: Ich mag Foren nicht besonders. Da ich aber nun die Möglichkeit habe, ein Forum zu betreiben, könnte man es an dieser stelle sinvoll nutzen;-)
In diesem Sinne stelle ich dieses Forum (vorerst Testweise) zur Verfügung, und zwar für Fragen oder Tips oder Erfahrungen bezüglich des Medion Laptops MD 5400, mit dem Betriebssystem Linux, in Anlehnung an diese Seite.
Bitte keine Postings a la: Hey, tolle Seite, hat mir sehr geholfen absetzen. Das würde die Übersichtlichkeit herabsetzen und den Nutzen in Frage stellen. Sowas gehört in mein Gästebuch.
Auch sollte es vermieden werden, hier Themen bezüglich Windows zu posten. Das würde den Rahmen und den von mir angedachten Sinn dieses Forums verfehlen. Solange es ein zwei Postings bleiben, sage ich ja gar nichts, ich behalte mir aber vor solche Fragen ohne Ankündigung zu löschen. Es geht hier um das MD 5400 selber, sowie Linuxfragen und Antworten zum MB 5400. Von Linux-Usern für Linux-User. Für mehr ist in diesem Forum kein Platz, zumal es ein rein privates Forum ist. Danke für Eurer Verständnis.
Wenn jemand also zum Beispiel Tips bezüglich ACPI hat, einfach hier Posten:-)
Dieses Forum ist nicht unbedingt als Supportforum gedacht.
Ich behalte mir vor Postings zu löschen!
Der Author eines jeden Postings erklärt sich damit einverstanden, dass sein Posting ganz oder in Auszügen in diese Dokumentation mit einfliessen kann.
Danke dafür;-)
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